Vision und Leitideen

VISION

Unsere hochkomplexe Welt hält vielfältige Erfahrungen und Herausforderungen bereit und es ist nicht absehbar, welche Kompetenzen und Fähigkeiten auch schon 10 Jahre nach Schulabschluss für ein erfolgreiches Berufsleben erforderlich sind.

Die gemeinsame Aufgabe der Lernbegleiter:innen und der Schulleitung ist es daher, kreative Lernräume zu schaffen, die Schüler:innen die Möglichkeit gibt, ihre Talente, Interessen und Potentiale zu kennen, leidenschaftlich zu entwickeln und selbstbestimmt einzusetzen. Kreativität, Empowerment und Autonomie sollen deshalb bestimmende Leitmotive am neuen Gymnasium Bornstedt werden.

Das neue Gymnasium Potsdams wird zum Schuljahr 2022/23 gegründet, zunächst unter dem Namen Gymnasium Bornstedt. Der Umzug in den Neubau an der Pappelallee wird zum Schuljahr 2027/28 stattfinden. Bis dahin nutzen wir die vielfältigen Chancen, die der Standort Ulanenkaserne bietet.

Ich lade Sie herzlich ein, sich über das Konzept, das Team und die Aufnahme zu informieren.

Dörte Schubert

Schulleiterin

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LEITIDEEN

Kreativität

Kreativität bereichert das private und berufliche Leben, denn sie eröffnet Wege um Probleme zu lösen, Innovationen zu erdenken und das eigene Leben bewusst offener zu gestalten. Die Selbstwirksamkeit von Schüler:innen wird in kreativen Lernprozessen deutlich erhöht, sodass Lernfreude entsteht und das eigene Lernen als individueller Erfolg spürbar werden kann. Daher ist es ein priorisiertes Ziel, Kreativität im Unterricht und außerschulischen Angeboten zu fördern.

Digitalität

Die Schulsoftware EduPage wird am Gymnasium Bornstedt das zentrale digitale Tool sein.  Alle Schüler:innen und Eltern sind stets zeitnah über das Klassenbuch und Fehlzeiten sowie Hausaufgaben informiert. Auch die Kommunikation zwischen Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen ist schnell, effizient und direkt durch die App (nicht verpflichtend) möglich. Lästige Zettel entfallen. Die Schüler:innen können außerdem ihr privates Endgerät im Unterricht benutzen. Wir empfehlen iPads, um bessere Kollaboration zu ermöglichen. Sämtliche Räume der Schule verfügen über Whiteboards mit Beamern und appleTVs.

Empowerment

Die Entwicklung einer starken Persönlichkeit, die Verantwortung für andere und sich selbst übernimmt, kann im Schulleben gefördert werden. Haltungen entwickeln und dafür einstehen, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu kennen und den Raum zu erhalten, diese zu äußern und wirksam werden zu lassen – all das mündet in einem Bewusstsein für das eigene Selbst und zur Stärkung dessen. Dazu gehört auch, die Individualität der am Schulleben Beteiligten mit allen Facetten anzuerkennen. Mitbestimmung, Toleranz und Respekt werden wir vorleben und anerkennen.

Individualität

Den Potentialen und Bedürfnissen wird durch ausgeprägte Wahlmöglichkeiten Raum gegeben. Die Wahlpflichtangebote der Stundentafel ab Jahrgang 9 geben den Jugendlichen die Möglichkeit, interessen- und fähigkeitsbezogene Angebote auszusuchen. Auch im beantragten Ganztag (bestehend aus Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlangeboten in JG7 und 8) kann der Ansatz der Individualität noch intensiver und freier verfolgt werden.

Autonomie

Spaß am Lernen fördert nachweislich den Grad den Transfer zu anderen Lerninhalten und Kompetenzen. Die Förderung der Autonomie von Schüler:innen führt im Unterricht und im Schulleben allgemein nachweislich zu einem Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit. Haben Jugendliche eine höhere Erwartung an ihre eigene Wirksamkeit, setzen sie sich in der Regel anspruchsvollere Ziele und planen den Weg dorthin genauer und realistischer. Beginnend bei wertschätzender Lernbegleitung, über selbst geplante Klassenfahrten, bis hin zu Peer-Tutoring (Schüler:innen lernen von Schüler:innen) – viele Maßnahmen können wirkungsvoll eingesetzt werden, um Autonomie zu fördern. Hier zu sehen sind die im SOL-Lernen eingesetzten Mathematikmaterialien.

Problem- und Projektorientierung

Problemorientiertes, projektbasiertes Lernen fördert Lernfreude und Kreativität. Beispielhaft dafür steht, dass die Schüler:innen an der Umsetzung eigener Projekte arbeiten werden statt eine klassische Facharbeit zu erstellen. Wo möglich, wird der Blockunterricht durch fächerübergreifende Projekte ergänzt.